Running up that hill part II

After our trip to the botanical gardens and the all day drifting around the neighborhood, I decided that Sunday would be a more structured day for Kuno and for me…until I talked to another friend with a daughter in Kuno’s age at about 9:30 am. So we packed up our stuff again and went to a little petting zoo that is located inside the urban woods of Cologne. Again there was a lot of running, especially in directions where, as a mother, you don’t want your toddlers to run: like the canal. But we could convince them to walk with us to see the donkeys and the goats, which were a big attraction beside the ice cream stand. And when lunch was over and the kids were in their strollers, we discovered a little cargo bike that served really tasty coffee. We couldn’t ask for more.

On Sunday evening, when we were home, I wasn’t stressed at all in contrary to my expectations. I thought that not only the sunny days had made these days so amazing, but especially the wonderful one on one time with my boy. After months of bad weather, flu season and the feeling, that there is no existence of me, but only the robot that tries to make that thing called family life work, this was what I needed to feel like a person again. I didn’t run any errands, I didn’t look at the watch or checked my mails. It was a bit like a little vacation from all day life.

Nachdem wir uns am Samstag den ganzen Tag durch die Stadtteile treiben ließen und unserem Ausflug in die Flora, entschied ich, dass der Sonntag wieder mehr Struktur für Kuno und für mich haben sollte…bis ich um halb zehn mit einer anderen Freundin sprach, die auch eine Tochter in Kunos Alter hat. Also ging es wieder los, ich packte unseren Kram zusammen und fuhren zusammen zum Lindenthaler Tierpark, der sich direkt im Kölner Stadtwald befindet. Natürlich wurde wieder viel gerannt, besonders in Richtungen, in die man sein Kleinkind ungern laufen sieht: wie den Kanal. Aber wir konnten sie schließlich dazu bringen mit uns zu den Eseln und Ziegen weiterzulaufen, die eine Riesenattraktion waren, neben dem Eiswagen. Und als das Mittagessen vorbei war und die Kinder im Kinderwagen saßen, entdeckten wir ein schickes Lastenrad, an dem sehr leckerer Kaffee verkauft wurde. Wir hätten uns nichts Besseres wünschen können.

Als wir dann am Sonntagabend zu Hause waren, fühlte ich mich, entgegen meiner Erwartungen, gar nicht gestresst. Nicht nur die Sonne hat diese Tage so fantastisch gemacht, sondern besonders die Sache, dass ich mal eine wirklich wundervolle Zeit nur mit meinem Jungen hatte. Nach den letzten Monaten, die hauptsächlich aus schlechtem Wetter, Krankheiten und dem Gefühl bestanden, dass ich nicht als ich existiere, sondern nur eine Roboterversion, die versucht dass das sogenannte Familienleben funktioniert, war dies genau das, was ich mal brauchte, um mich wieder als Person zu sehen. Ich habe mal keine Erledigungen gemacht, ständig auf die Uhr geguckt oder meine Mails gelesen. Es war ein bisschen wie eine kleine Reise weg vom Alltag.



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