Hallo 2016!

Ich habe mir eine Pause in den Weihnachtsferien gegönnt, die natürlich, wie für die meisten, keine wirkliche Auszeit ist. Man besucht die Verwandtschaft, trifft sich mit Freunden, die man sonst auch kaum zu Gesicht bekommt und sitzt wie ich mit quietschenden Gelenken auf dem Boden, um mit dem Nachwuchs mit den neuen Spielsachen zu spielen. Daher habe ich das Gefühl, dass ich dringend in den Urlaub fahren muss. Zuhause bleiben ist irgendwie immer anstrengender.

Tulpe

Jeden Morgen wachte Kuno auf und seine ersten Worte waren: “Können wir Lego bauen?” Das war natürlich keine Frage, sondern einfach ein Kommando. Also schleppte sich einer von uns immer ins Wohnzimmer um erstmal alles vom Vortag “kaputt zu bauen” und dann etwas Neues daraus zu errichten. Denn die Regel lautet: egal wie viele man hat, es sind immer zu wenig Legosteine! Und trotz des erstaunlich guten Wetters sind wir nur mit Mühe und großen Überredungskünsten nach draussen gekommen, weil die Spielsachen natürlich besser sind als durch Köln zu latschen. Aber es war auch total schön, einfach nur lange zu schlafen (erstaunlicherweise hat auch kuno mal den Wecker im Kindergarten gelassen und ist zu moderaten Zeiten aufgestanden) und so in der Wohnung rumzuhängen und nicht auf die Uhr zu schauen (Zumindest an manchen Tagen).

Tulpe

Ich glaube, ich fand es seit meiner Kindheit nicht mehr so schade, dass Weihnachten vorbei ist, wie dieses Jahr. Das mag daran liegen, dass Kuno es zum ersten Mal richtig verstanden hat, was Weihnachten ist und es ganz toll fand und ich mich durch ihn an meine Kindheit erinnert habe. Aber der eigentliche Grund liegt eher darin, dass 2015 das in meinen Augen härteste Jahr war. Ab Sommer dachte ich mir schon, dass es ja nur noch bis Weihnachten so geht und dann wird es besser. Es lag nicht an Kuno, aber an den Umständen, die ein Kind so mit sich bringt und den Arbeitszeiten, der großen Entfernung unseres Kindergartens etc. Die Organisation des Alltags im letzten Jahr hat uns Drei wie eine ausgelutschte Orange zurückgelassen. Es gab auch ganz viele tolle Momente 2015, aber ich sage freudig Hallo zu einem tolleren 2016. Es gibt eigentlich keine wirklichen Vorsätze – nur dass wir mehr Zeit für uns brauchen! Ich hoffe es klappt.

 

Kalender 2016

Immerhin hat sich Kuno was cooles für das Neue Jahr vorgenommen: er will jetzt alleine auf die Toilette gehen. Toll, denke ich im ersten Moment und wo bekomme ich an den Feiertagen so viele Unterhosen her in der nächsten Sekunde. Wenn dann auch noch Farbwünsche der Unterhosen ausgesprochen werden, wird es schwierig. Ich sage es mal so – ich habe recht viel mit der Hand in den letzten Tage gewaschen, denn das Paket mit den Unterhosen ist noch nicht angekommen. Aber die Aussicht den schrecklichen Windeleimer loszuwerden, beflügelt mich derart, dass ich auch gerne noch viele, viele Unterhosen mit der Hand wasche.



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