Boule

Eigentlich wollten wir uns im Park treffen, um uns einfach nur auszuruhen. Dass das mit einem 2-Jährigen natürlich nur bedingt möglich ist, war klar. Was nicht klar war, als Kuno die Boule-Kugeln entdeckte, dass wir den halben Park aufscheuchen würden. Ständig landeten die Kugeln irgendwo , wo sie es nicht sollten. Und wir waren immer in Sorge, dass irgendwann irgendwer so ein schweres Ding ungewollt abkriegt. Glücklicherweise waren alle in Sommerlaune und ließen sie sich auch dadurch nicht verderben. Es gab auch kurze Verschnaufpausen, wenn Kuno die Zielkugel mal wieder nicht finden konnte.

Die Konzentration, die er während der gesamten Spielzeit an den Tag legte, hat mich wirklich verwundert. Und ich habe ihn bewundert, denn diese Begeisterungsfähigkeit und das Erstaunen, die Freude, wenn es funktioniert, die vermisse ich als Erwachsene doch sehr. Ich habe das Gefühl zwar auch noch ab und zu (wieder vermehrt seit ich Mutter bin), doch für meinen Geschmack viel zu selten. Ich wollte es meinem Vater nie glauben, aber es fühlt sich wirklich wie ein Geschenk an, wenn man seine eigenen Kindheitserlebnisse durch die seines eigenen Kindes bewusst noch einmal miterleben kann.

Fazit: es war ein sehr schöner Nachmittag und es ist mal wieder alles gut gegangen. Keiner hat geheult, das finde ich schon ganz gut, oder?

 



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